OM, das ist der Klang, mit dem nach der indischen Tradition die Schöpfung beginnt –

in dem alles enthalten ist, was war, was ist, was sein wird

und was jenseits der Zeiten ist.

Der Laut hat drei Anteile:

A steht für die sichtbare Welt, für den Wachzustand, das Jetzt.       

U symbolisiert die psychische Natur und die Welt der Träume.                                                       

 M ist das Urbild des tiefen traumlosen Schlafes, ein Zustand, der glücklich und sorgenfrei ist.

Und darüber hinaus?

Darüber hinaus gibt es den vierten Zustand, das unteilbare OM, nicht fassbar, nicht begreifbar. Die Yogalehrerin und Heilpraktikerin Margret Distelbarth übersetzt aus der

Mandukya- Upanishad:

Das Vierte, das ist das Selbst. Das muss erkannt werden.

Meditation mit dem Mantra OM

Schließe die Augen, verbinde dich mit der Atmung.

Während des Einatmens präzisiere die Haltung und richte dich auf, während des Ausatmens löse überflüssige Spannung.

Nach einer vertieften Einatmung lasse laut das Mantra OM ertönen.

Deine Ausatmung ist fein und lang und trägt den Klang.

Lass dir Zeit mit dem Mantra.

Spüre die Schwingung im umgebenden Raum und in dir selbst.

Verweile ohne Denken.

Nach einer Weile lass das OM verklingen und verweile in der Stille.

Hör-Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=6IKwiV4dioQ